Wer ohne Fehl und Tadel ist

Die Vergangenheit hat sie eingeholt. Mehrfach bereits. Das mag gut sein, kann aber auch nach hinten losgehen. Nämlich dann, wenn man Menschen mit an den Pranger stellt, die an den Vorgängen in der Vergangenheit gänzlich unschuldig sind und nun mit den wirklich schuldigen in einen Topf geworfen werden. Nein. So weit darf es nicht gehen.

 

Wer mich kennt weiß, dass ich mit der Partei „DIE GRÜNEN“ (das „Bündnis 90“ lasse ich hier bewusst weg weil es nichts damit zu tun hat) nichts anfangen kann. Dass ich diese Partei sogar als die kontraproduktivste und verlogenste unseres Landes halte. Ich sehe in dieser Partei eine Organisation, die immer mehr durch Verbote und Vorschriften versucht, die Bürger unseres Landes und Europas zu entmündigten Jasagern umzuerziehen. Soviel erst mal zu meiner persönlichen Meinung über die GRÜNEN.

 

Eine Partei, die sich immer und in jedem Thema als Moralapostel aufspielt muss damit rechnen, irgendwann von ihrer Vergangenheit eingeholt zu werden. Das scheint nun der Fall zu sein. Von Kindersex ist da zum Beispiel die Rede. Zugegeben: Die GRÜNEN wollten in den achtziger Jahren Grenzen einreißen, den „alten Mief“ beseitigen und auch „den besseren Menschen“ schaffen. Die Umwelt lassen wir jetzt mal außen vor. Dass dabei nicht alles glatt lief ist allgemein bekannt. Und dass einiges sogar strafrechtliche Relevanz genießt sowieso.

 

Die Opfer der grünen – nennen wir es einfach mal Revolution – waren dabei unter anderem kleine Kinder, die in so genannten Kommunen und Kinderläden die perversen Neigungen einiger Erwachsener befriedigen sollten. Spielerisch versteht sich. Oft wurden sie dazu von den eigenen Eltern angestachelt, die ihren Kindern dadurch bei der Entwicklung der eigenen Sexualität „helfen“ wollten. Vielleicht war das von den genannten Eltern und „Erziehern“ sogar wirklich gut gemeint, auf der Suche nach dem richtigen Weg jedoch verlief man sich auf Irrwegen. Und so ging auch das in die Hose, wie so ziemlich alles, was diese Partei jemals angefasst hat. Allerdings kann man auf andere Organisationen, die es mit dem Schutz Minderjähriger und deren sexuelle Unversehrtheit ebenfalls nicht so ernst genommen haben, eindreschen. Zumindest solange der eingene Skandal nicht aufgeflogen ist. Ja, es war den meisten Grünen ein Genuss, auf die katholische Kirche einzuhauen, als diese ebenfalls mit Kindersexskandalen zu kämpfen hatte.

 

Ebenfalls wird wieder hochgespült, dass es Filmaufnahmen eines gewissen ehemaligen (grünen) Außenministers gibt, die einwandfrei belegen, dass er Steine auf Polizisten geworfen hat. Nach seiner aktuellen Darstellung hatte er die Steine nur dabei um sie in die Luft zu werfen. Dass da zufällig Polizisten waren, die scheinbar entgegen jeder Physik in den ballistischen Bahnen der Steine rumgeschwebt haben müssen, dafür kann der gute Mann ja nun mal nichts. War halt Zufall.

 

Und dann haben wir noch einen Herrn Ströbele, dessen Äußerungen über die RAF und seine Forderungen nach geschwisterlichem Inzest zeigen, wessen Geistes Kind er ist.

 

Hier habe ich nur ein paar Punkte angeführt, die die grüne Welt beflecken und dringender Aufklärung bedürfen. Claudia Roth, ihres Zeichens die Dauerbetroffene der Partei, hat diese Aufklärung auch fest zugesagt.

 

Warum aber distanziert weder sie noch die Partei sich dann deutlich von diesen grünen Ikonen und deren offensichtlich fehlgeschlagenen Vergangenheiten? Vielleicht, weil man ohne diese Ikonen nicht auskommt. Ströbeles Direktmandat im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg scheint – wie üblich – sicher zu sein. So jemanden kann man im Wahlkampf nicht demontieren. Fischer? Ist längst in der privaten Wirtschaft angekommen, verrät dort immer weiter die ursprünglichen Ideale der Partei und stellt eigentlich keine Gefahr mehr dar. Und Cohn-Bendit? Der Mann, der in seinem Machwerk „Der große Basar“ geschrieben hatte: „Es ist mir mehrmals passiert, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln.“ tut das nun als „schlechte Literatur“ ab oder nennt das frech „Provokation“. Aber er ist schon abgeschoben worden. Zwar auf einen gut bezahlten Posten in Brüssel, aber immerhin außerhalb der Schusslinie.

 

Ist ihnen aufgefallen, dass ich hier nicht generell von den „Grünen“ spreche? Nein. So sehr ich diese Partei auch nicht mag: Der überwiegend große Teil der Mitglieder der GRÜNEN hat mit Pädophilie nichts zu tun, will Kinder sogar davor schützen. Der überwiegende Teil der GRÜNEN hat nie bei Demonstrationen Steine geworfen. Der Überwiegende Teil der GRÜNEN hat auch nie den Inzest unter Geschwistern gefordert oder Terroristen verherrlicht. Also werfen wir doch bitteschön nicht den größten Teil dieser Partei mit einigen wenigen in einen Topf. Das fordert jemand, der – wie gesagt – mit der Partei „DIE GRÜNEN“ nichts anfangen kann.

 

Und noch etwas ist auffällig: Warum kommen diese Sachen ausgerechnet im Wahlkampf hoch? Ein Schelm wer böses dabei denkt…

 

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