#Antifa. Erst die #Piraten, jetzt der #31C3

367px-Antifalogo.svg Sie können es nicht lassen. Leute, die der Ansicht sind, die einzig wahre Meinung zu vertreten, unterwanderten schon die Piratenpartei und zerstörten diese fast. Die Rede ist von den Krawallmachern der Antifa.

Nein, ich meine nicht die aufrichtigen AntifaschistInnen, die sich gewaltfrei und demokratisch gegen rechte Hetze engagieren, die gegen PEGIDA oder ähnliche Veranstaltungen demonstrieren und sich Nazis entgegenstellen. Die meisten Piraten sind links und sehr oft auch aktive Antifaschisten. Andere verorten sich schlicht und ergreifend in der „goldenen Mitte“ und finden Nazis und rechtes Gedankengut trotzdem doof.

Ich spreche hier von denjenigen, die einen wahren Meinungsterror verbreiten, der in seiner Ausprägung eigentlich dass ist, wogegen sie doch vorgeben zu sein: Faschistisch!

Auf dem Bundesparteitag in Bochum wurde eine Fahne der (gewaltbereiten) Antifa gehisst, was für einigen Unmut sorgte. Es wurde wohl sogar von Antifas mit Gewalt gedroht, sollt jemand versuchen, die Fahne wieder zu entfernen. Nein: Diese Menschen sind keine wirklichen Antifaschisten, sie sind zum Teil gewaltbereite Krawallanarchos, die außer ihrem irrsinnigen Weltbild kein anderes gelten lassen.

Zu ihnen gehören zum Beispiel Menschen wie jenes ehemalige weibliche Mitglied der Piratenpartei, das im Februar in Dresden einem Kriegsverbrecher für die Bombardierung der Stadt und die damit verbundene Tötung zehntausender Zivilisten dankte. Sie dankte einem Mann, der bereits vor dem zweiten Weltkrieg mit Flächenbombardements tausende Araber ermordete, die für ihre Befreiung vom britischen Joch kämpften. Hier zeigt sich die Perversion in der politischen Geisteswelt dieser Leute. Zu diesem Vorfall habe ich bereits hier geschrieben. Der Name der genannten jungen Frau dürfte allgemein geläufig sein. Und nein: Eine Piratin war sie nie. Lediglich Parteimitglied.

Unter dieser Antifafahne marschieren unter anderem Leute, die jeden, der nicht hundertprozentig ihr wirres Weltbild vertritt, als Nazi diffamieren. Egal, ob dass stimmt oder nicht. Dass sind Leute, für die nicht die Realität zählt, sondern nur, dass sie irgendwie wegen irgendwas gegen irgendwen hetzen können. Diffamierungen, Ausgrenzungen und Verleumdungen sind an der Tagesordnung. Lügen werden über Mitmenschen verbreitet, die auch eher links sind, allerdings den Fehler haben, nicht radikal zu sein und zum Beispiel das Grundgesetz zu achten und die Demokratie für ein hohes Gut zu halten.

Wahre Antifaschisten kämpfen für ein friedliches Miteinander. Sie klären über (wahre) Nazis auf, versuchen (wahre) Nazis von ihrem Irrweg zu überzeugen und helfen in Aussteigerprojekten (wahren) Nazis, die rechte Szene zu verlassen.

Unter der Antifafahne versammeln sich allerdings zum Teil Menschen, deren erklärtes Ziel es zu sein scheint, die Gesellschaft immer weiter zu spalten und zu zerstören, damit sie ihren Anarchismus oder was auch immer durchsetzen können.

Nun wurde wieder eine Antifafahne gehisst. Diesmal auf dem 31. Chaos Communication Congress des ChaosComputerClubs (Hashtag: #31c3). Soll nun die nächste Organisation unterwandert und zerstört werden?

Die Mitglieder der Piratenpartei haben den Krawallantifas auf dem außerordentlichen Parteitag in Halle endlich die rote Karte gezeigt. Außer im Berliner Landesverband haben sie überall verloren. In Berlin haben sie noch mal ihre scheinbare Macht gezeigt, indem sie über Beamer bei der Landesmitgliederversammlung im November eine Antifafahne an die Wand projizierten. Es war nur noch Provokation. Leider sitzen sie in Berlin immer noch an den Schalthebeln des Landesverbands und einige auch im Abgeordnetenhaus. Allerdings verlieren sie langsam ihre Macht. Es ist nur noch eine Frage der Zeit.

Sie haben auf dieser Landesmitgliederversammlung aber auch ihre Schwäche gezeigt, zum Beispiel als ich als Beisitzer für das Landesschiedsgerich kandidierte. Da wurden die Kandidierenden tatsächlich gefragt, ob sie Mitglieder der „Progressiven Plattform“, der Zuse-Crew, bei SoLiPa, oder sonstwo seien. Alles Flügel oder Gruppen der Piratenpartei. Aber schon allein diese Frage macht deutlich, dass es nicht darauf ankam, ob ein Kandidat/eine Kandidatin geeignet ist, sondern ob er oder sie wirres „Antifagedankengut“ im Schädel hat. Selbstständiges Denken ist bei DIESEN Antifas unerwünscht. Leider. Und diese Frage diente wohl als kleine Entscheidungshilfe, wen man zu wählen hätte. Keiner dieser Antifas sollte selbst denken müssen. Großartiger Service, oder?

Ich prophezeie mal folgendes: Wenn der ChaosComputerClub nicht rechtzeitig gegen solche Aktionen wie die Hissung der Antifafahne vorgeht, setzen sich diese Leute fest. Menschen, die unsere demokratische Grundordnung mit Füßen treten. Sie werden eine schleichende Übernahme versuchen. Jetzt wurde erst mal getestet, wie weit man gehen kann. Und dann werden sie versuchen, den CCC zu übernehmen um ihn für ihre wirren Ziele zu missbrauchen.

Wenn es ihnen gelingt sich festzusetzen, werden sie es schaffen, dass sich die Menschen, die heute noch Achtung vor der Arbeit und den Zielen des CCC haben, von diesem angewidert abwenden. Darin haben sie in der Piratenpartei Erfahrung gesammelt. Und sie dann wieder loszuwerden um wieder normal arbeiten zu können wird schwer. Die Piraten kämpfen heute noch. Aber die Antifas suchen sich schon neue Opfer. Offenbar denken sie dabei an den CCC.

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P. S.: Ich schrieb oben von Projekten, die Mitgliedern der rechten Szene dabei helfen, aus diesem Umkreis auszusteigen. Meiner Ansicht nach brauchen wir dringend auch solche Projekte, die sich ebenso um Mitglieder der linksradikalen Szene bemühen und ihnen dabei helfen, aus dem Dunstkreis von linken Extremisten auszubrechen.

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Sonderservice: Download der Infobroschüre der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport zum Thema Linksextremismus: bit.ly/1zLPQXD

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35 Gedanken zu „#Antifa. Erst die #Piraten, jetzt der #31C3

  1. Du könntest auch gut Bild-Leser-Reporter sein mit deiner einseitigen, dümmlichen Meinungsveröffentlichung.

    Ist schon relativ klar, warum die Piraten immer schlechtere Wahlergebnisse haben und letztendlich in der Versenkung verschwinden werden: es gibt zu viele Spinner unter euch.

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  2. *schmunzel

    Da schimpft ein unnötiger Haufen über den anderen…
    Die Antifa über die Piraten, die Piraten über Antifa.
    Beide für der Welt Lauf ohne Bedeutung.
    Klar, mit der Bedeutungslosigkeit muss man auch erst zurecht kommen, da kommen solche Rangeleien (die einen kurz aufblasen) recht gelegen.

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  3. Das mendelt sich aus.
    Im CCC zaehlen nicht Geschrei und eventuelle Surmabteilungen, die Vortraege sprengen, sondern konstruktive Ergebnisse – Expliots, Hacks, Dinge, die die Welt nach vorn bringen und die von jedem halbwegs verstaendigen auch als Fortschritt verstanden werden.
    Antifa-Flaggen auf dem CCC aufzuhaengen ist nicht mutig. Antifa-Flaggen auf einer Pegida-Demo, das waere mutig.
    Aber Aktionen wie die der YES-Men oder des Bueros fuer politische Schoenheit – als wirklich die Medienblase zu hacken – das erfordert Intelligenz, nicht Lautstaerke.

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    • Es ist dein gutes Recht meine Meinung nicht zu teilen. Ich habe die Antifas hier in Berlin genau wie von mir geschildert erlebt.

      Ich werde dich wegen deiner anderen Ansicht nicht diffamieren, beleidigen oder Lügen über dich verbreiten.

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  4. „Meiner Ansicht nach brauchen wir dringend auch solche Projekte, die sich ebenso um Mitglieder der linksradikalen Szene bemühen und ihnen dabei helfen, aus dem Dunstkreis von linken Extremisten auszubrechen.“

    …Weil? Im Gegensatz zur rechten Szene wird in der linken Szene niemand bedroht, sollte er/sie bei Aktionen nicht mehr mitmachen und/oder sich von der Szene entfernen. Ein Ruf nach solchen Projekten führt lediglich zu niedrigerer Finanzierung derjenigen Projekte, die das Geld wirklich benötigen. Alerta, alerta.

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    • Aha. Vielleicht wird niemand bedroht wenn er oder sie aussteigt. Trotzdem sollte man diese Menschen dabei begleiten und vor allem erst mal von der Richtigkeit eines Ausstiegs überzeugen.

      Dass diese Gelder dann woanders fehlen liegt allerdings dann nicht daran, dass es dann Projekte für linksradikale Aussteiger gibt, sondern eher daran, dass zu wenig Geld bereitgestellt wird. Ein Problem der Bundes- und Landesregierungen also.

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      • Vielleicht verstehe ich einfach nicht, weshalb die Leute dazu motiviert werden sollten, sich aktiv gegen faschistische Tendenzen in der Gesellschaft einzusetzen. Lethargie gibt’s zur Genüge.

        Natürlich stimme ich dir zu: Es gibt für die verschiedensten Projekte zu geringe Geldmittel. Es ist aber utopisch, zu glauben, dass sich die Gesamtsumme durch weitere Projekte erhöht. De facto werden die Gelder, die jetzt schon zu gering sind, fehlen.

        Was mich ebenso stört, ist, dass hier Gewaltbereitschaft und Antifa mehr oder minder gleichgesetzt wird. Die absolute Mehrheit aller Antifaschist/innen übt gewaltfreien Protest, oft mittels zivilem Ungehorsam. Und für den Bruchteil der Menschen, die tatsächlich Gewalt als legitimes Mittel sehen, gibt’s bereits Gesetze. Die Straße ist kein rechtsfreier Raum.

        tl;dr: Die Finanzierung „linker Aussteigerprojekte“ ist rausgeworfenes Geld.

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      • Hier gibt es ein Missverständnis deinerseits. Ich schrieb ausdrücklich:

        „Nein, ich meine nicht die aufrichtigen AntifaschistInnen, die sich gewaltfrei und demokratisch gegen rechte Hetze engagieren, die gegen PEGIDA oder ähnliche Veranstaltungen demonstrieren und sich Nazis entgegenstellen. Die meisten Piraten sind links und sehr oft auch aktive Antifaschisten“

        Somit habe ich nicht gewaltbereite AntifaschistInnen von meiner Kritik eindeutig ausgenommen.

        Deine Kritik daran, dass es zu wenig Gelder gibt, die für Aussteigerprojekte bereitgestellt werden, verstehe ich und hatte auch schon geschrieben, dass das ein Problem der Bundes- und Länderregierungen ist. Wenn man weniger die milliardenschweren Konzerne subventionieren und diese Gelder sinnvoll anlegen würde, wären auch genug Geld dafür da.

        Das Problem besteht aber darin, dass sich ein gespaltenes Volk viel leichter regieren lässt und in unserem Land eher die Interessen der Wirtschaft im Vordergrund stehen.

        Also sind hier die DemokratInnen in der Bevölkerung gefragt, sich aktiv mit Extremisten, seien sie nun links oder rechts, auseinanderzusetzen.

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  5. normalerweise kommentiere ich zumindest unter meinem öffentlichen nick oder meinem klarnamen. bisher wollte ich mir weder von nsa, bnd etc dieses recht auf meine meinung verbieten lassen. euch piraten ist das gelungen. Zuse-Crew, Solipa etc machen mir angst. alleine die gesinnungsdatenbank von simon lange ist einfach mal drei nummern zu krass….

    daher hier nun ein anonymer kommentar.

    ihr habt die piraten kaputtgemacht. euer geschichtsrevisionismus, euer festhalten an der überholten extremismustheorie, euer öffentliches diffamieren….das ist weder transparente politik, noch politik.

    die fahnen auf dem bpt, die fahnen auf dem ccc, das ist politik. die piraten verwalten sich doch nur noch selbst…politisch habe ich lange nichts von euch gehört. und ihr habt damit jemanden verloren, der viele hoffnungen in die piraten gesetzt hat und euch mehrfach gewählt hat.

    piraten wie du legen die basis für pegida, hogesa und andere rechte idioten, die meinen, dass man mit dem jodeldiplom politik machen kann.

    die antifa zu bashen und ihnen eine schuld für die nicht vorhandene politik der piraten zu geben, ist einfach unsinn. und auch der ccc muss sich positionieren. den er wird gesellschaftlich relevanter. und es gilt auch für hacker, dass sie sich mit demokratischen prozessen auseinandersetzen müssen und versuchen sollten, ihre eigenen standards, ihre anforderungen ans netz auch sozial umzusetzen. also eben nicht zu diskriminieren. rücksicht zu nehmen, schwächere zu fördern. und dort geht es nun darum, dass man neben all der technischen expertise von einer meritokratischen perspektive wegkommt. und dafür ist die antifa wichtig!!

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    • Sorry, aber soviel Dummheit darf doch nicht wahr sein.

      1. Wann haben Zuse-Crew (zu der ich übrigens nicht gehöre) oder SoLiPa jemals Geschichtsrevisionismus betrieben?

      2. Du schreibst: „piraten wie du legen die basis für pegida, hogesa und andere rechte idioten, die meinen, dass man mit dem jodeldiplom politik machen kann.“
      Dass ist komplett falsch, da ich immer gepredigt habe, sich mit Nazis auseinanderzusetzen. Dieses „Ihr seid alle Nazis“, mit denen die Antifa auch die BürgerInnen der Mitte verprellt hat, hat die Leute erst in die Arme von PEGIDA getrieben. Dort haben sie nämlich eine Stimme, die gehört wird. Die „Antifa“ um die es hier geht (und ich streite denen ab, Antifaschisten zu sein), hat immer nur ausgegrenzt und nie zugehört. Fakt

      3. Du schreibst: „und auch der ccc muss sich positionieren. den er wird gesellschaftlich relevanter.“
      Der CCC betreibt NETZPOLITIK! Und das Netz ist neutral, es ist für alle da und kann von jedem genutzt werden. Aber hier zeigt sich schon wieder die irrsinnige Meinung der Antifa: Wer nicht unserer Meinung ist soll das Netz nicht nutzen.

      4. Ja. Antifa ist wichtig. Aber die demokratische. Die wirkliche. Nicht die Hardliner und Krawallspinner. Fakt.

      5. Du schreibst: „und es gilt auch für hacker, dass sie sich mit demokratischen prozessen auseinandersetzen müssen und versuchen sollten, ihre eigenen standards, ihre anforderungen ans netz auch sozial umzusetzen.“
      Da hast du sogar irgendwo Recht. Aber du schreibst selbst was von „demokratischen Prozessen“. Damit hat DIESE Antifa allerdings nichts am Hut. DIESE Antifa steht demokratischen Werten entgegen und will nur Meinungsterror verbreiten.

      6.: Du schreibst: „alleine die gesinnungsdatenbank von simon lange ist einfach mal drei nummern zu krass….“
      Alleine diese Behauptung zeugt davon, dass du von „Gesinnungsdatenbanken“ so viel Ahnung wie die Kuh von der Strahlenforschung hast. Beweis gefällig? Schau dir mal die Profile der Mitglieder der Berliner SMV an. Da kann man tatsächlich nachschauen, wie welches Mitglied worüber abgestimmt hat. Wie war dass noch mal mit den „Gesinnungsdatenbanken“?
      Simon Langes TSearch ist lediglich ein Crawler, genau wie Google, Bing oder andere Suchmaschinen.

      Ich könnte deinen Kommentar noch weiter auseinandernehmen, es ist mir aber einfach zu doof. Sorry

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      • da du das alles so schön nummerierst, nehme ich mich mal deiner argumente an.

        1. geschichtsrevisionismus: direkt oben im text, wo arthur harris als kriegsverbrecher hingewiesen wird. und das lese ich hier von dir und habe es auch immer wieder aus dem dunstkreis der solipa und zusels gelesen. (übrigens verwende ich zusels und solipa hier so wie du antifa. verallgemeinernd.

        2. mit nazis reden? ja. aber nicht deren „sorgen“ ernst nehmen. denn diese sorgen sind unsinn. und ich habe nie etwas davon gehört, dass aus antifa-kreisen jemals „alle sind nazis“ kam. vielmehr weist man menschen auf geschichtsrevisionismus hin und sie antworten „ich bin kein nazi“….den schuh ziehen sich viele selbst an.

        3. das netz ist keineswegs neutral. das netz ist weiß und männlich. spannend dazu sind z.b. die arbeiten von danah boyd, als nur ein beispiel.

        4. ich kenne keine undemokratische antifa. die müsste man mir erstmal zeigen.

        5. s. 4. mir ist in antifa-kreisen noch nie „meinungsterror“ begegnet. allerdings ist mir auch nicht klar, was das sein soll.

        6. die berliner smv profile mögen problematisch sein. nicht mein punkt. das ist ein system innerhalb eurer partei. euer bier. i don’t care. ein argument dagegen, dass lange eine gesinnungsdatenbank betreibt, lese ich nicht.

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      • Offensichtlich bist du entweder des Lesens oder des Verstehens nicht mächtig:

        1. Selbst wenn man das Bombardieren Dresdens nicht als Kriegsverbrechen wertet, so waren doch die massenhaften Flächenbombardements gegen arabische Zivilisten VOR dem 2. Weltkrieg ein Kriegsverbrechen.

        2. Wann hat DIESER Teil der Antifa jemals mit Nazis geredet? Dieser Teil der Antifa ist im Bundestagswahlkampf 2013 jämmerlich und feige davongelaufen, hat sich Podiumsdiskussionen verweigert, bei denen lediglich Vertreter der AfD angemeldet waren und war also bereit, rechten Gruppierungen das Feld kampflos zu überlassen!!! Und dass von Bundestagskandidaten! Mehr dazu hier: https://piratmatzka.wordpress.com/2013/09/01/unfahig-zur-selbst-geforderten-toleranz/

        3. Ich weiß nicht, wass du genommen hast, aber lass besser die Finger davon

        4. und 5. DIESE Antifa an sich ist komplett undemokratisch, da sie keine andere Meinung zulässt. Durch Diffamierungen sollen Menschen anderer Ansicht ausgegrenzt werden. Also Meinungsterror. Wenn du so was mal Live erleben willst, beschäftige dich mal mit den Antifaspezels der Berliner Piratenpartei.

        6. Du bist wirklich nicht in der Lage zu verstehen oder zu Lesen. Schade. Noch mal: TSearch ist ein Crawler, also eine ganz simple Suchmaschine wie Google. Und da bin auch ich zu finden.

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  6. Hier wird wieder die Mär von „der“ (gewaltbereiten) Antifa verbreitet. Und es werden wieder munter Gerüchte gestreut. Bis jetzt konnte mir niemand – trotz mehrmaligen Nachfragens – nachweisen, was an „der“ Antifa so schlecht sein soll. Ich stelle daher hier – wie schon zuvor an anderer Stelle – fest:

    1. „Die“ Antifa gibt es so natürlich nicht. Es gibt verschiedene Antifa-Gruppierungen mit unterschiedlichen Ausrichtungen. Mit einigen kann ich mich absolut identifizieren, mit anderen habe ich durchaus größere inhaltliche Differenzen. Die Verallgemeinerung von „der“ Antifa ist absolut unangebracht – wenn schon, sollte gesagt werden, um welche Gruppe es genau geht. Wenn nicht. dann muss man sich den nächsten Punkt vorwerfen lassen.

    2. Bezieht man Stellung gegen „die“ Antifa, dann bezieht man damit nicht Stellung gegen die inhaltliche Position einzelner Gruppen (wie z. B. den Anarchosyndikalismus) sondern gegen den kleinsten gemeinsamen Nenner „der“ Antifa. Dieser ist – laut Wikipedia – „die Ablehnung von Faschismus, Rassismus und Nationalismus „. Distanziert man sich also von „der“ Antifa, distanziert man sich von dieser Ablehnung und leistet damit der Etablierung der dieser Ideologien Vorschub.

    3. Die Bezeichnung von „der“ Antifa als „gewaltbereit“, „linksfaschistisch“ usw. entstammt ausschließlich der rechten Szene. Dazu passt, dass bei der ersten Diskussion zur Antifa-Flagge von Piraten auf Twitter mehrmals rechte und völkische Seiten zur Untermauerung ihrer Argumentation verlinkt wurden. Darauf angesprochen wollten die betroffenen Piraten alle nicht gemerkt haben, was sie da verlinkt haben. Wer aber „die“ Antifa mit Vokabular aus der rechten Szene bekämpft erledigt m. E. eindeutig das Geschäft der Nazis.

    4. Eine Distanzierung von „der“ Antifa erfolgt angeblich, weil diese angeblich nicht gewaltfrei sei, oder weil sie Demokratie ablehne usw. Dies mag auf einen kleinen Teil zutreffen, dann sollte man sich aber von genau diesen Gruppen distanzieren, nicht von „der“ Antifa. Und wenn man sich von diesen Gruppen distanziert, dann erwarte ich auch, dass man sich von anderen (teilweise) nicht gewaltfreien und undemokratischen Organisationen und Aktionen distanziert, z. B. von
    a) Anonymous, die zweifellos auch ungesetzliche Aktionen durchführen. Einige Aktionen könnte man dabei durchaus aus „gewalttätig“ definieren.
    b) „Freiheit statt Angst“ Demonstrationen, auf der zahlreiche Guy-Fawkes-Masken getragen werden. Guy Fawkes steht bekanntlich für einen gewalttätigen Anschlag auf das Parlament – also so ziemlich für das Gegenteil von gewaltfrei und demokratisch.
    Eine alleinige Distanzierung von „der“ Antifa halte ich vor diesem Hintergrund für scheinheilig.

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    • Zu 3., erster Satz: Wenn wir es schon genau nehmen, möchte ich wissen, woher Sie die „Tatsache“ haben, dass die Behauptung die Antifa sei gewaltbereit ausschließlich der rechten Szene entstammt. Gerade die massive Präsenz der AntiFa in wohl sämtlichen Berichten der Verfassungsschutzämtern zeigt, dass (1) die Gewalt in der Mitte der Bewegung angekommen ist und (2) daraus folgernd, die AntiFa als gewaltbereit eingestuft werden kann. Die Behauptung die Antifa sei gewaltbereit ist daher nicht ausschließliche Behauptung von Rechtsradikalen, sondern empirisch bestätigt.

      Da es sich um keine feststehende Organisation handelt, ist ein gewisser Grad an Generalisierung erforderlich um grundsätzliche Phänomene zu erfassen (wie vom Autor betrieben), was selbstverständlich nicht ausschließt, dass es friedliche Gruppierungen gibt. Sich darauf zurückzuziehen, den losen Organisationsgrad als Entschuldigung für jegliches Handeln unter der „Antifa-Flagge“ vorzuschieben, halte ich für wenig sachdienlich. Daher hilft auch eine Wikipedia-Definition wenig. AntiFa ist, was unter der AntiFa Flagge passiert.

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      • Zum Beleg reicht eine einfache Internet-Suche. Der Suchbegriff „gewaltbereite Antifa“ führt entweder zu Seiten von Rechtsextremisten oder zu Piraten. Ich finde das schon bezeichnend.

        Eine Auflistung im VS-Bericht sagt nichts zur Gewaltbereitschaft aus. Ich bitte daher um eine VS-Quelle, die besagt, dass „die“ Antifa gewaltbereit sei. Im übrigen sollten spätestens seit dem NSU-Skandal VS-Berichte nicht unkritisch gelesen werden.

        „AntiFa ist, was unter der AntiFa Flagge passiert.“ ?

        Was ist dann z. B. mit Piraten die unter Piraten-Flagge bei ProNRW mitmarschieren? (Quelle z. B. http://www.taz.de/!112694/ )

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  7. Ich hatte mehrfach klargestellt, welche Knallköppe hier gemeint sind. Zur Not kannst du dir gern den Bericht der Senatsverwaltung für Inneres und Sport runterladen, habe ich extra am Ende des Beitrags eingefügt.

    Viel Spaß mit Fakten. 😉

    Ach ja, die FSA14 ist in Berlin von der Antifa als rechte Demo diffamiert worden. Genaues dazu findest du hier: https://piratmatzka.wordpress.com/2014/08/30/hofinghoff-vs-freiheit-statt-angst-fsa14/ Da ist zwar hauptsächlich von Höffi die Rede, aber sowas kam von den ganzen Antifakaputtniks aus Berlin. Fakt

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    • Ich zitiere Dich: „Die Rede ist von den Krawallmachern der Antifa.“ Sorry, das ist verallgemeindender Rechts-Sprech. Und genau das prangere ich an. Nachweis: Suche mal nach „Krawallmacher“ und „Antifa“ und Du bekommst einen Haufen Treffern von rechtsextremen Seiten.

      Und die Broschüre eines rechts freidrehenden Innensenators als objektive Lektüre und gar als „Fakten“ zu empfehlen fasse ich mal als nicht ernst gemeint auf.

      Die Verleumdung der FsA als „rechts“ ist eine reine Erfindung von Dir indem Du einen Tweet von Riotbuddha – der auch nicht „die“ Antifa ist – mal eben so kontextlos in den Raum stellst. Ich sehe hier eine Kritik an inhaltlicher Konzentration auf Netzthemen – keine „Diffamierung“. Wenn jede inhaltliche Kritik nun schon eine Diffamierung sein soll, dann können wir das mit der Politik sein lassen. Konkret ging es hier um einen Redebeitrag von padeluun, wie Oliver auch klarstellt: https://twitter.com/Riotbuddha/status/505455121602732033 Es ging also mitnichten um Diffamierung der FsA als „rechts“, wie Du unterstellst.

      Zugegeben ist Oliver manchmal ziemlich direkt und neigt zu Überspitzungen. Da kann ich Dir von der „anderen Seite“ mindestens ein Dutzend Leute nennen, die dem in nichts nachstehen und auch übertreffen. Und, was sagt das aus? Eben:Gar nichts.

      Also, können wir mal mit dem Quatsch aufhören wie „die linksextreme Antifa will $VEREIN / $PARTEI unterwandern“? Das ist genau so ein Blödsinn, wie bspw. Äußerungen von merkwürdigen Figuren aus der Zuse-Gruppe als Beleg dafür zu nehmen, dass Nazis die Piraten unterwandern.

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      • Kommentieren unter dem ursprünglichen Kommentar war leider nicht möglich.

        1. Vielleicht benutze ich ja die falsche Suchmaschine (google, bing), aber bei mir kommen zahlreiche Medienartikel auch bzgl. des ersten Mais. Wenn man nach Demonstration und 1. Mai sucht, kommt man zu zahlreichen Bildern, in denen Gewalt dargestellt wird und im Bild eine Antifa Flagge zu sehen ist.

        2. Nur mal ein Beispiel: S. 38 des oben bezeichneten Berichts:

        „An den Tod von Kaindl schloss sich eine szeneinterne
        Debatte über die Legitimität der „Tötung von Faschisten“ an,
        die im Prinzip bis heute anhält“.

        Eine solche „szeneinterne“ (=Die Antifa) Diskussion deutet eine massive Gewaltbereitschaft in großen Teilen an.

        weiter heißt es (S.39):

        „Postautonome zielen auf eine „Radikalisierung von innen“.
        Sie engagieren sich in Mieter- und Stadtteilinitiativen, Flüchtlingsprotesten,
        Blockaden von Naziaufmärschen und vor allem
        gegen Globalisierung. Dabei treten sie mal unter ihren Gruppennamen
        auf – wie „Für eine linke Strömung“ (F.e.l.S.) oder
        „AVANTI Projekt undogmatische Linke“ – oft aber auch anonym.
        Sie denken und handeln in personell größeren, regional
        weiterreichenden und thematisch vielfältigeren Kategorien
        als eher teilbereichsbewegte autonome Kiezgrüppchen. Eine
        bundesweite Organisationsform ist die „Interventionistische
        Linke“ (iL). Zu ihr gehören neben F.e.l.S. und Avanti Teile der
        ehemaligen ALB, die ein Verbindungsglied zu den Autonomen
        bilden.“

        All diese Gruppierungen operieren unter der Antifa Flagge. Und bestätigen den Autor in seiner Theorie.

        3. Die Legitimität des Verfassungsschutzes

        Soweit ich informiert bin geht es beim Versagen des Verfassungsschutzes um die Verhinderung von Aufklärung und die fehlende Bereitschaft Informationen herauszugeben. Kurz: Es war nichts über den NSU bekannt. Soweit mir bekannt ist, geht es nicht um die falsche Darstellung, bzw. dem Hinzufügen von Informationen. Das ist ein Unterschied. Zudem war der Verfassungsschutz Berlin nicht im Blickpunkt der Kritik.

        Ich werde jetzt sagen, dass Sie sich dem schuldig machen, was sie Anderen vorwerfen: Nämlich Generalisieren. Sie werden daraufhin vermutlich antworten: Wie Sie schon sagten, Herr Bauer, alles eine Flagge. Aber die Verfassungsschutzämter haben einen klar abgrenzbaren Organisationsrahmen, sie sind daher unterscheidbar. Dennoch ist der Verfassungsschutz – wie sie sagen – kritisch zu betrachten. D.h. allerdings nicht, dass sämtliche Informationen Unsinn sind. Sie decken sich vielmehr mit unabhängigen kriminologischen Studien.

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      • Suchbegriff „gewaltbereite Antifa“, Suchmaschine: Google
        Treffer 1: Blog eines Piraten
        Treffer 2: (augenscheinlich rechtsradikaler) Leserbrief im Focus
        Treffer 3: Rechtsradikaler Blog
        Treffer 4: NPD-Webseite
        Treffer 5: Rechtspopulistischer Blog
        Treffer 6: Bereicht derwesten.de mit Zitat des Dortmunder Polizeipräsidenten, der von „gewaltbereiter Antifa“ sprach
        Treffer 7: Rechtsextreme Facebook-Seite
        Treffer 8: Rechtsradikaler Blog
        Treffer 9: Ein Blog „NATIONALE SOZIALISTEN …“
        Treffer 10: Blog einer Antifaschistin, die die Polizei zitiert

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  8. Hallo Thomas,

    das ist ein sehr guter Artikel, dem ich inhaltlich fast durchgängig zustimmen kann. Nur in einem Punkt teile ich deine Analyse nicht: Es wird diesen Krawallmachern niemals gelingen, denn CCC zu „unterwandern“, weil dort nämlich (technische) Kompetenz gefragt ist, über die die betreffenden Personen unzweifelhaft NICHT verfügen. Da hilft auch kein Klüngeln, Mobben oder Hetzen.

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    • Glaub mir, die sind da kreativ. Die Piraten haben sie schon fast komplett rausgekantet, der schäbige Rest geht jetzt freiwillig und da muss ein neues Wirtstier her, dass man leersaugen kann. Egal auf welche Art.

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  9. Guter Text. Gerade der Unterschied zu den Gewaltbereiten unter den Antifas macht es lesenswert.Ich denke aber nicht, dass der ccc da sonderlich anfällig ist. Da gibt’s keine Mandate und damit kein Geld zu holen. Was Aufmerksamkeit bringt sind auch intelligente Hacks und nicht möglichst laut sein.

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      • Die Aufmerksamkeit gibts da aber nicht fuers Rumhonken.
        IMHO sind die meisten da in der Lage, Semantikparser ueber die Statements der Antifanten laufen zu lassen. Und die das nicht sind… nun ja. Kann eben nicht jeder ganz an der Spitze mitlaufen (ja, voll ableistisch, ich weiss) 🙂

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  10. Offensichtlich bist du entweder des Lesens oder des Verstehens nicht mächtig:
    ein letztes mal noch, da du ja nicht für argumente offen bist. aber vielleicht liest das der ein oder andere hier und kann euch dann besser einsortieren.

    zu 1. völlig unwichtig in dieser debatte

    zu 2. politische strategie ist es, nicht mit nazis zu reden. ziel ist es, auf deren nicht diskussionswürdigen positionen hinzuweisen. ich habe auch gerade deinen anderen artikel gelesen. dieser klingt nach „wir reden auch mit der npd, ist ja eine zugelassene partei“. damit macht man parteien salonfähig. so geschehen bei der afd. und die entscheidung NICHT mit anderen parteien zu reden, ist keineswegs undemokratisch. interessant ist übrigens, dass deine argumentation die afd in die nähe von nazis rückt. gefällt mir. da sind wir dann wohl mal einer meinung.

    3. keine angst, ein bißchen davon, ein bißchen hiervon. alles gutes zeug. REALLY? das ist diskussionsstil? wissenschaftliche erkenntnisse ignorieren und der gegenseite drogenkonsum vorwerfen? das ist billig und nicht ernst zu nehmen.

    4. und 5. du wiederholst dich. ohne argument. bloß weil die antifa DEINE perspektive problematisiert, fühlst du dich diskriminiert und angegriffen. das ist bullshit.

    6. technisch ist es ein crawler. und die „weihnachtsbesuche“ der dortmunder rechten sollten technisch auch nur „demos“ sein. allerdings muss auch technik sozial kontextualisiert werden. und dann ist es eine datenbank, um „kompromat“ gegen politische gegner in der hand zu haben. so wie die demos („weihnachtsbesuche“) der rechten in dortmund einschüchterungsversuche von politikern und journalisten sind.

    aber vermutlich sind das nur demos für euch und ihr piraten setzt euch vermutlich mit ss-siggi an einen tisch, da der ja demokratisch gewählt wurde. insgesamt ist das alles ein ziemlicher stumpfsinn, den du hier verzapfst.

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      • hihi….ich nehme das mal als lob….aber ich gebe eines zu. mein diskussionsstil hier war schon ein wenig härter. aber ich denke, dass du das aushältst. allerdings fehlen mir deinerseits einfach jegliche argumente.

        ein kleiner hinweis noch: du hast oben geschrieben, dass du kein mitglied in der zusecrew bist. allerdings sagt dein twitter-pic was anderes. da schmückst du dich mit dem logo der zusels.

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      • Das Pic ist eine Solidaritätsbekundung mit einer Crew, die von den Antifas, genau wie ich selbst, diffamiert, verleumdet und ausgegrenzt wurde und wird.

        Außerdem war dass deinerseits kein Diskussionsstil sondern die übliche Scheuklappenmethode der Antifa, wo keine Argumente helfen.

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  11. Ich postuliere an dieser stelle, dass diese faschistischen „Antifa“ anhänger von geheimdiensten eingesetzt werden und die direkten auswirkungen der Programme der five eyes alliance sind.
    Nur, im Grunde ist es völlig egal wer das ist.

    Setzt man die Puzzleteilchen zusammen, so muss man feststellen, das die Piraten dem nicht gewachsen waren und das muss man unserer gelebten Basisdemokratie schon ankreiden, wie chützt sich Basisdemokratie vor Unterwanderung bzw. gegen Misbrauch der Community durch maligne Einflussmöglichkeiten? Da liegen in meinen Augen die gordischen Knoten zur Zeit.

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