Berlin trägt Kippa – Aufruf zur Teilnahme

Wir leben in einer Gesellschaft, die auf gegenseitiger Toleranz basiert. Oder die zumindest darauf basieren sollte. Trotzdem werden immer wieder Menschen jüdischen Glaubens und jüdische Einrichtungen angegriffen.

Nachdem letzte Woche ein junger Mann jüdischen Glaubens mit einem Gürtel angegriffen wurde, weil er durch das Tragen einer Kippa als Jude zu erkennen war, will auch ich heute mit ein Zeichen setzen.

Um 18:00 Uhr findet vor dem Gebäude der jüdischen Gemeinde in der Fasanenstraße 79/80 in Charlottenburg eine Veranstaltung unter dem Motto „Berlin trägt Kippa“ statt. Alle, die ein Zeichen gegen den immer stärker werdenden Antisemitismus setzen wollen, sind aufgerufen, dort zu erscheinen und sich eine Kippa aufzusetzen. Ob man selbst jüdischen Glaubens ist oder nicht spielt hierbei keine Rolle.

Im Judentum tragen eigentlich nur Männer diese typische Kopfbedeckung, aber heute sollen auch Frauen Kippa tragen. Wer eine Kippa sein Eigen nennt, möge sie bitte mitbringen, aber es werden vor Ort welche bereitgehalten.

Ich hoffe, dass so viele BerlinerInnen auftauchen, dass die Kippas, welche die Gemeinde aushändigen kann, nicht ausreichen!

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