Warum ich Pirat geworden bin

Warum ich der Piratenpartei beigetreten bin? Ganz einfach: Ich möchte mich politisch engagieren. Und dass in einer Partei, die für wahre Basisdemokratie steht. In einer Partei, in der ein so genannter Lobbyismussumpf unbekannt ist – im Gegensatz zu den Sümpfen, die sich bei den „etablierten“ Parteien gebildet haben. In einer Partei, in der es keinen Fraktionszwang gibt, sondern jeder offen seine Meinung sagen darf, solange sie nicht gegen die geltenden Werte des Grundgesetzes verstößt.

Bei den Piraten habe ich genau das gefunden, mag die (Springer)Presse auch gegen die Piraten hetzen wie sie will. Die Piraten haben seit ihrem Bestehen 2006 in der bundesdeutschen Politik mehr verändert als der Normalbürger mitbekommt, gerade weil die Medien ein völlig falsches Bild von der Piratenpartei zeichnen. So haben die Grünen plötzlich die Basisdemokratie entdeckt und die Basis über diverse Kandidaturen entscheiden lassen.

In den Medien wird die Piratenpartei als „Internetpartei“ oder „Spaßpartei“ dargestellt. Dabei ist sie alles andere als das. Die Piraten treten im digitalen Zeitalter natürlich gegen Internetzensur ein, allerdings auch gegen Zensur jeglicher anderer Art. Aber dass ist längst nicht alles. Während alle anderen Parteien versuchen, die Rechte der Bürger immer mehr zu beschneiden und die Bürger nach und nach zugunsten einiger weniger zu entmündigen, versuchen die Piraten gerade diese Rechte zu bewahren und dem Bürger seine Mündigkeit und Selbstbestimmtheit zu erhalten. Und wenn man mal zu einer Versammlung der Piraten geht wird man feststellen, dass man auch als „Nichtpirat“ willkommen ist und seine Ideen einbringen kann. Dass war einer der Punkte, die mir besonders gefallen haben, bevor ich mich entschied, dieser Partei beizutreten. Und wer solch eine Versammlung aufmerksam verfolgt, wird das offizielle Image der Partei als „Spaßpartei“ schnell Lügen strafen, da sitzen Leute, die sich ernsthaft mit den aktuellen Problemen der Politik und der Menschen unseres Landes beschäftigen und versuchen, Lösungen zu finden. Und dabei wird Transparenz groß geschrieben. Es gibt nicht die Geheimniskrämerei und Beschlüsse im Hinterzimmer die dann den Mitgliedern vorgesetzt werden wie bei den anderen Parteien. Die Piraten sind offen für Kritik und Anregungen und stellen sich beidem sehr gern.

Für all das möchte auch ich einstehen. Mit meiner Zeit, meiner Kraft und meinen Ideen.

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2 Gedanken zu „Warum ich Pirat geworden bin

  1. Hallo Herr Matzka,

    wenn Sie wirklich etwas bewegen wollen, sollten Sie sich mit der Gegenwart mehr beschäftigen:
    h t t p:/ /unternehmensteilbrd. wordpress.com/

    und dann entsprechen Ihre Kraft dahingehend einsetzen dies zu ändern, wenn Sie können.!!!!!

    Mit freundlichen Grüßen

    Andrew M u e l l e r

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